Eine Frage, die häufiger gestellt wird, als so mancher glaubt und die mit etwas Fachkenntnis gar nicht so schwer zu beantworten ist. Was unterscheidet einen Passiv- von einem Aktivlautsprecher und was ist für welchen Zweck besser geeignet?

Antwort:

Grundsätzlich ist in einem aktiven Lautsprecher ein Verstärker eingebaut, wodurch eine eigene Stromversorgung notwendig wird. Außerdem ist bei Aktivboxen die Lautstärkeregelung ebenfalls integriert. Sie lassen sich wesentlich einfacher bedienen, als passive Lautsprecher, da sie kompakter im Aufbau sind und deshalb alle wichtigen Bedienelemente näher beieinander haben. Es gibt sie sowohl im Heimbereich, etwa zum Anschließen an den hauseigenen Computer oder auch als PA Aktivlautsprecher für kleine Konzerte und andere Bühnenauftritte. Die Frage nach der richtigen Beschallung wurde hier ja bereits kurz angerissen.

Aktivlautsprecher gibt es in verschiedenen Varianten. Es gibt 2.0- und 2.1-Stereo-Systeme. Die „1“ hinter dem „.“ (ausgeschrieben „Punkt“) bedeutet, dass das System einen Subwoofer, also Tieftöner, besitzt. Bei einem 2.0-Stereo-System gibt es lediglich 2 Boxen, ohne Bassverstärkung durch einen Subwoofer.

Wenn die Wahl auf ein 2.0- oder 2.1-Stereo-System fällt, sollte ganz genau hingeschaut werden. Gerade 2.0-Systeme mit größeren Boxen (meist im Musikfachhandel zu bekommen), stehen 2.1-System qualitativ in nichts nach und sind dennoch günstiger, weil sie eben nicht extra mit einem Subwoofer ausgestattet sind.

Im Indoor-Bereich gibt es gerade designtechnisch mehrere aktive Lautsprechervarianten, die mit LED-Beleuchtung gespickt, sich ideal in Partykeller oder auch in Clubs und Bars integrieren lassen. Doch nicht nur das Design, sondern, wie schon bei den 2.0- und 2.1-Stereo-Systemen erwähnt, spielt auch die Größe der Boxen eine entscheidende Rolle, für welche Location sie am besten geeignet sind. Schließlich hat niemand ein Interesse daran, dass an der Partybar im Keller nachdem die PA voll aufgerissen wurde, alle Gläser zerspringen. Die Leistung sollte auch immer in einem angemessenen Verhältnis zur Raumgröße stehen.

Beim Kauf einer aktiven PA sollten folgende Bereiche besondere Beachtung genießen: Qualität des Materials, Lautstärke, Frequenzbereiche und Klangergebnis. Hier lohnt es sich mehrere Aktivlautsprecher zu vergleichen. Auf den Rückseiten der Lautsprecher wird häufig auch die Leistung der Boxen in Watt angegeben, dabei gibt es mehrere Möglichkeiten die Wattzahl zu bestimmen, wobei sich drei Methoden im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben.

Zum einen spricht man von der „Sinusleistung“ (in Watt), welche bei der Angabe der Musikleistung zur genaueren Bestimmung der Maximalpower von Audioverstärkern etwas außer Mode geraten ist. Der „Peak Music Power Output“ (PmPo), der die Stärke innerhalb einer Millisekunde misst und dabei eine höhere Wattzahl vorgibt, als die Boxen im dauerhaften Betrieb in Wirklichkeit leisten können, ist eine weitere Möglichkeit zur Leistungsbestimmung. Die Wattmusikleistung (RMS) ist wohl in diesem Kontext der beste Indikator für die wirkliche Qualität einer Lautsprecherbox. Bei der RMS wird grob gesagt die tatsächliche Leistung angegeben, die die Boxen während sie Musikwiedergabe verrichten.

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LibreOffice – die MS Office Alternative ?

von Frank Hückinghaus am 30/04/2013

in Office-Tipps, Software

libre officeDie bekannsteste kostenlose Alternative zu den MS-Office Paketen ist zweifellos Libre Office, der Nachfolger von Open Office. Gut, Nachfolger ist nicht ganz richtig, weil es Open Office noch weiter gibt, aber viele Entwickler scheinen auf Libre Office umzuschwenken. Die Zukunft von Open Offcie scheint daher ungewiss. Die Funktionen und das Design sind aber fast identisch.
Libre Office ist eine freie Open Source Software und ist daher kostenlos im Gebrauch.  Außerdem können sich Software-Entwickler an der Entwicklung der Software beteiligen, oder auch Erweiterungen (Templates) programmieren. Die Software habe ich mir auf den PC geladen und getestet. Die Dokumentation steht (noch) größtenteils in englischer Sprache als PDF Download Files zur Verfügung.
Eignet sich das Programmpaket von Libre Office  als Alternative zu Office 2013 bzw. Office 365 ?

Das Herunterladen der knapp 200 MB von der Homepage  des Herstellers und die Installation  verlaufen unproblematisch ab.  Nach der Installation stehen sechs verschiedene Programmmodule zur Verfügung. Im einzelnen sind das ein Text-, Tabellen-, Präsentations-, Zeichen-, Datenbank- und Formelmodul.
Ein E-Mail Modul, das MS-Outlook ersetzen könnte steht leider nicht zur Verfügung.
Das Design des Text- und Tabellenmoduls, (genannt Writer und Calc) erinnert stark an die Oberfläche von MS Office 2003 bzw. an Open – Office. Die neue Bedienstruktur der Version 2010 bzw. 2013 sucht man vergeblich, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muß. Umsteiger von Office 2003 finden sich hier schneller zurecht, als in den neuen Bedienstrukturen von MS Office 2010/2013. Auch das Präsentionsmodul, (genannt Impress) erinnert stark an MS-Powerpoint 2003, die zahlreichen Vorlagen wie Tabellen, Layouts und Animationsmöglichkeiten gefallen mir gut.

Das Zeichenmodul (Draw) erinnert mich so an eine Mischung aus MS-Publisher und MS- Draw mit einem durchaus üppigen Funktionsumfang. So ist es möglich, einzelne Folien zu erstellen, Audiodateien einzubinden und neben dem Export in alle üblichen Grafik-Formate ist auch der Direktexport ins PDF  Format möglich.  Der PDF Export ist übrigens in allen Modulen möglich.

Libre office

Menüleiste aus Writer

Das Datenbankmodul (BASE) unterstützt erfreulicherweise einige Datenbankformate wie MySQL, PostgreSQL, Microsoft Access oder die in BASE integrierte HSQL-Datenbank. Der Bedienung erinnert wiederum an MS-Acsess 2003,  den Listen- oder Datenbankeditor habe ich aber nicht getestet, dafür müßte man sich länger mit dem Modul beschäftigen.

Das Modul Formel (Math) ist das Modul von LibreOffice zum Erstellen von Formeln. MATH hilft Ihnen, Formeln in allen anderen Modulen sinnvoll und korrekt darzustellen.  So kann eine Formel mit freien Variablen erstellt werden und die Variablen können dann z.B. in Excel gefüllt werden.

 

Fazit:

Das Libre Office Programmpaket ist klar für die Umsteiger von älteren Office Versionen gedacht. Die Optik entspricht in etwa dem MS-Office 2003  Design. Der Funktionsumfang ist für eine freie Software sehr mächtig und reicht für den “normalen” Büroalltag zu Hause oder in kleineren Unternehmen vollkommen aus. Leider steht ein E-Mail Client nicht zur Verfügung, das würde das Paket m.E. fast perfekt machen. Wenn ich schon MS-Office 2010, oder höher einsetze, ist die Umgewöhnung an die andere Bedienoberfläche doch erheblich. Eine Alternative zu MS-Office 365 ist es m.E. nicht, weil die Programmpakete von Office 365 noch etwas mehr Umfang haben, u.a. durch MS-Outlook, Publisher und Note. Auch ist das Konzept von MS-Office 365 ein anderes, z.B. der Updateservice und die Zusammenarbeit von mehreren Nutzern über Online Speichermedien.

Den vollen Funktionsumfang finden Sie in den verschiedenen Online Handbüchern ausführlich erklärt, leider größtenteils in englischer Sprache.

Falls Sie nach einer Extension (Erweiterung oder Templates) für Ihr LibreOffice suchen, gehen Sie zu http://extensions.libreoffice.org.

Andere Alternativen zu MS-Office:

Open Office – Funktionsumfang  und Design fast identisch mit Libre Office

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Windows Start wird immer langsamer, was tun?

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